Im Rahmen der Exkursion in den Seckauer Klosterwald soll gezeigt werden, dass auch Wälder Teil des Biotopverbunds sind. Dabei unterscheiden sich verschieden bewirtschaftete Waldparzellen stark voneinander. DI Hans Liebfahrt hat in seiner langen Zeit, in der er sich um den Klosterwald kümmert, auf Dauerwaldbewirtschaftung gesetzt. Ihm war es wichtig, die Balance zwischen Wirtschaftswald und naturnahem Wald zu finden. Es wird versucht, Totholz im Wald zu belassen. Sowohl stehende als auch liegende Stämme können so zur Heimat von Specht oder Alpenbock werden. Die Dauerwaldbewirtschaftung sieht er zudem als Antwort auf die klimatischen Veränderungen: Durchschnittlich steigende Temperaturen und auch Krankheits- oder Schädlingsdruck begegnet er mit Risikostreuung. Erhöht sich die Anzahl der Arten, ist auch die Wahrscheinlichkeit geringer, dass durch den Ausfall einer einzigen ein hoher wirtschaftlicher Schaden entsteht.